AUSLÄNDER: DIE EINEN SAGEN SO, DIE ANDEREN SO
21-12-2014 10:03 MEZ begonnen 5 grad celsius trüb, schneefrei,windstill
Samstag, 20. Dezember 2014, 05:00 Uhr-Spiegel Online
Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/fluechtlingskrise-ist-deutschland-opfer-einer-massen-migrationswaffe-.html
Nun wollen wir doch mal nicht übertreiben: »Migrationswaffe«? Was soll das denn nun wieder sein? Nun, das ist keine Erfindung von mir, sondern ein bestehender Terminus in der strategischen und militärischen Forschung. Bekanntlich forscht das Militär nicht nur an konventionellen Waffen, sondern auch an chemischen, atomaren, biologischen, wirtschaftlichen, finanziellen, meteorologischen, tektonischen und psychologischen Waffen – um nur einige Beispiele zu nennen.
Kurz: Im Kopf und in den Händen von Militärs kann einfach alles zur Waffe werden, was man sich vorstellen kann – sogar Menschen. Schließlich kann man leicht nachvollziehen, wie gefährlich große Flüchtlingsströme für ein Land werden können. Sie können zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Spannungen und Problemen führen, eine Gesellschaft zersetzen und sogar die einheimische Bevölkerung verdrängen – was einer Vertreibung gleichkäme.
Die Migrations-Bombe
Aus der Sicht von feindlichen Militärs und Regierungen ist das natürlich prima. Je nachdem, wie viele Flüchtlinge und Migranten eingesetzt werden, kann daraus eine regelrechte »Migrationsbombe« werden, die zwar nicht knallt, aber sehr zerstörerisch ist. Und das habe ich mir nicht etwa aus den Fingern gesogen.
So veröffentlichte die amerikanische Politikwissenschaftlerin Kelly M. Greenhill 2010 ein Buch mit dem Titel: »Massenmigrationswaffen – Vertreibung, Erpressung und Außenpolitik«, in dem sie von »strategisch konstruierter Migration« spricht. Im selben Jahr erschien ein Auszug daraus in der Fachzeitschrift Strategic Insights als Artikel, dessen Lektüre hiermit ausdrücklich empfohlen wird (genaue Quelle siehe unten).
Das Kapitel liest sich wie ein exakter Steckbrief dessen, was zurzeit in Deutschland und anderen europäischen Ländern passiert. (Unnötig zu erwähnen, dass Greenhill neutral und sachlich argumentiert und keinerlei Vorwürfe gegen irgendwelche Flüchtlinge oder Migrantengruppen erhebt. Verantwortlich ist in jedem Fall der Verursacher der Migrantenkrise.)
Greenhill definiert Migrationswaffen als »grenzüberschreitende Bevölkerungsbewegungen, die absichtlich erzeugt oder manipuliert wurden, um von einem Zielstaat oder Zielstaaten politische, militärische und/oder wirtschaftliche Zugeständnisse zu erzwingen«. Neben Erpressung und Zwang kann natürlich auch die bloße Zerstörungswut ein weiteres Motiv sein, darf man hinzufügen – also den Zielstaat oder die Zielstaaten zu vernichten.
Exakt das könnten wir in Deutschland und Europa vor uns haben. Es sei wahrscheinlich, so Greenhill, dass die strategisch inszenierte Migration nicht erkannt und wenn, dann ihre Bedeutung unterschätzt werde. Tatsächlich sähen manche Beobachter den Wald vor lauter Bäumen nicht und würden das Phänomen nicht erkennen, auch wenn sie es direkt vor sich hätten.
Wenn Menschen zu Waffen werden
Oft seien Flüchtlingsströme ein Mittel schlichter Erpressung. Als Beispiel führt sie etwa die Ausweisung von 50 000 britischen Asiaten 1972 aus Uganda an, um die Fortsetzung der britischen Militärhilfe für das Land zu erzwingen. Denn bei den »Asiaten« handelte es sich in Wirklichkeit zum größten Teil um britische Staatsbürger: »Kurz gesagt drohte [der ugandische Staatschef] Idi Amin damit, innerhalb einer Bedenkzeit von drei Monaten 50 000 Flüchtlinge nach Großbritannien zu schicken. Und Amin war kein Einzelfall.«
Wie wäre es zum Beispiel mit dem historischen Treffen zwischen US-Präsident Jimmy Carter und dem chinesischen Vize-Staatschef Deng Xiaoping 1979: Als Carter auf einer besseren Beachtung der Menschenrechte und einer freien Ausreise für alle chinesischen Staatsbürger bestand, habe Deng Xiaoping lächelnd geantwortet: »Gut – also wie viele Chinesen wollen Sie genau haben, Herr Präsident? Eine Million? Zehn Millionen? 30 Millionen?« Womit das Thema Menschenrechte zwischen Carter und Deng vom Tisch gewesen sei.
Heutzutage hat China etwa 1,4 Milliarden Einwohner und dürfte damit – theoretisch – über die mächtigste Migrationswaffe aller Zeiten verfügen. Zehn, 30 oder auch 50 Millionen Flüchtlinge auf irgendeinen Nachbarn loszulassen, wäre wahrlich ein furchterregendes Szenario.
Hohe Dunkelziffer
Alles in allem listet Greenhill in ihrem Artikel mindestens 64 Einsätze der »Migrationswaffe« seit 1953 mit über 40 verschiedenen Flüchtlingsgruppen auf. Angefangen bei Albanien über Bangladesch, Israel, die USA und Deutschland (West und Ost) bis hin zu Zaire hätten zahlreiche Länder diese Waffe oder dieses Druckmittel eingesetzt. Die Dunkelziffer sei allerdings wesentlich höher, weil Drohungen und Erpressungen meist in diskreten Gesprächen zwischen Diplomaten ausgesprochen würden.
Die Erfolgsquote solcher Erpressungen oder Operationen schätzt die Wissenschaftlerin auf 57 bis 73 Prozent. Viele Länder hätten einfach keine Wahl, als den Forderungen eines Erpressers oder »Flüchtlings-Emittenten« nachzukommen. Folgt man Greenhill, haben die meisten Politiker und Militärs aber auch keine Ahnung von dieser Waffe, und wenn, dann halten sie ihren Einsatz für relativ selten – ein Standpunkt, der nach Greenhills Meinung überdacht werden sollte: »Unser Wissen über den Werkzeugkasten von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren sollte einer Neubetrachtung unterzogen werden«, meint sie. »Die Unfähigkeit, die relative Verbreitung einer häufig benutzten politischen Waffe einzuschätzen, kann Politiker und Wissenschaftler daran hindern, potenzielle Bedrohungen zu verstehen, zu bekämpfen, darauf zu reagieren und die Opfer zu schützen.«
Im Wesentlichen sieht Greenhill drei Sorten von Angreifern:
Erosion der Machtbasis
Interessant sind auch die Mechanismen und Folgen eines solchen Angriffs für den Zielstaat und/oder die Zielregierung:
In den Entwicklungsländern konzentrierten sich Erpressungsversuche laut Greenhill meist auf die Methode der »Überschwemmung« mit Flüchtlingen und auf die Drohung, den Zielstaat ernsthaft zu belasten oder zu überfordern und auf diese Weise zu schwächen, wenn er den gestellten Forderungen nicht nachkommt. »Überschwemmung« könne aber auch in Industriestaaten »eine erfolgreiche Methode sein«: »Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die beginnende Krise umfangreich ist und plötzlich auftritt, weil selbst hochindustrialisierte Staaten Zeit brauchen, um mit Katastrophen fertig zu werden, seien sie nun natürlichen Ursprungs oder fabriziert.«
Wie Political Correctness die Abwehrkräfte schwächt
Wenn man Greenhill richtig interpretiert, wird es besonders schwierig, wenn Politikern und Bevölkerung durch politisch korrekte Propaganda und Agitation die Hände gebunden sind. Eine politisch korrekte Propaganda wie in Europa, wonach alle Flüchtlinge nicht nur hilfsbedürftig, sondern sogar »willkommen« seien, wirkt als begleitende Waffe und macht den Zielstaat wehrlos.
In ihrem Text bezieht sich Greenhill ausdrücklich auf Deutschland: »Deutschland zum Beispiel ist offiziell kein Einwanderungsland. Nichtsdestotrotz wurden immigrationskritische Argumente lange Zeit ›durch umfassende Rechte und Schutzmaßnahmen für Ausländer konterkariert..., [was] die Macht des souveränen Staates mit einem ganzen Katalog von universellen Menschenrechten eingedämmt hat‹«, zitiert Greenhill ihren Forscherkollegen Christian Joppke (genaue Quelle siehe unten).
Mit anderen Worten wird es schwierig, wenn »Maulwürfe« und Gesetze den Angriff von außen erleichtern und die »Abwehrkräfte« des Zielstaates schwächen, die zum Beispiel darin bestehen, echte Flüchtlinge von instrumentalisierten Flüchtlingen zu unterscheiden.
Von realen und angedrohten Migrationskrisen
»Reale und angedrohte Migrationskrisen« neigten dazu, die Gesellschaft mindestens in zwei hoch mobilisierte Gruppen aufzuspalten: »das Pro-Flüchtlings/Migranten-Lager und das Anti-Flüchtlings- und Migranten-Lager.« Während das Pro-Lager zu weitgehenden Zugeständnissen, bis hin zur Gewährung von Asyl oder Staatsbürgerschaft, bereit sei, lehne das Anti-Lager finanzielle Zugeständnisse und Aufenthaltsgenehmigungen eher ab, bis hin zur erzwungenen Abschiebung. Diese Polarisierung stürze die politische Führung in ein Dilemma und schaffe starke Anreize, sich den Forderungen des Angreifers zu unterwerfen, insbesondere dann, wenn die Flüchtlingskrise damit beendet werden kann.
Zwar seien die »Pro-Flüchtlings-Lager« in der Regel kleiner als die »Anti-Lager«, verfügten in der Regel aber über »sehr lautstarke, öffentlichkeitswirksame und rhetorisch geschickte Akteure wie Rechtsanwälte und Aktivisten«. Damit könne das Pro-Lager seine geringere Zahl »mit einer höheren politischen Effektivität aufwiegen«. Darüber hinaus könne sich die »Zielregierung« auch deshalb schlecht wehren, weil das Pro-Lager über zahlreiche Verbindungen zu einheimischen und internationalen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) verfüge, deren Daseinsgrund im Schutz und in der Ausweitung der Menschenrechte bestehe. Diese Netzwerke seien insbesondere nach der Gründung von Amnesty International 1961 aufgeblüht.
Was ganz so klingt, als seien diese Menschenrechtsorganisationen die natürlichen Verbündeten jedes »ethnischen Angreifers« – ob sie das nun wollen oder nicht.
Bleiben noch ein paar existenzielle Fragen, die Politiker und Medien natürlich nicht stellen. Ohne die Beantwortung dieser existenziellen Fragen werden ein Land und seine Bevölkerung möglicherweise wehrlos einem feindlichen Angriff ausgeliefert:
»Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.«
Kelly M. Greenhill, »Weapons of Mass Migration: Forced Displacement as an Instrument of Coercion«, Strategic Insights, v. 9, issue 1 (Spring-Summer 2010), S. 116-159.
Christian Joppke, Immigration and the Nation State: The United States, Germany and Great Britain, Oxford: Oxford University Press, 1999.
Zum Thema:http://www.heise.de/tp/artikel/43/43600/1.html
wenn der verfasser zu seiner person schreibt :„ der verfasser begleitet den seltsamen niedergang des sozialen, wirtschaftlichen, politischen und moralischen in der bundesrepublik deutschland dokumentarisch."dann meint er diejenigen , die beim geschichtsunterricht hocken geblieben sind. im gegensatz zur gängigen praxis, ist der verfasser weder nach aussen noch nach innen transparent, das bedeutet, dass auf ihn aussenstehende nicht einwirken können. durch diese bewusst geschaffene isolation der kreativquellen erreicht er , dass die typischen zwischenmenschlichen plagegeister, wie z. b. eifersucht, missgunst, neid, drohung etc. von vorneherein ausgeschlossen werden und somit einer hocheffektiven arbeitsweise nicht mehr im weg stehen. der verfasser ist 1932 geboren worden und hat mut zu denken.das bedeutet gleichzeitig : vermeidung von konjunktiv, tunlichst von fremdwörtern und steigerungswörtern, aber das schreiben von ja-oder -nein, er vermeidet das Vorbeiantworten auf ein fache Fragen:
Wie
australischer Wein in die Regale im Weinland Franken kommt, ist das
Ergebnis der Globalisierung.
Wie
es kommt, dass am 21-12-2014 um 10 uhr MEZ, in Franken 5 grad
Celsius, trüb, schneefrei ist, ist das Ergebnis der Globalisierung.
Dass
auf der Live-Cam Garmisch-Partenkirchen heute schneefrei ist, ist das
Ergebnis der Globalisierung, deren Wahnsinn die Bundlerepublikaner,
durch die, hinter verschlossenen Türen abgehaltene Freihandelszone
mit Schnellbinder an die Globalisierung pappen.
Garmisch-Partenkirchen 21-12-2014
Garmisch-Partenkirchen 21-12-2014
Und dass die Völkerwanderung durch die Globalisierung und durch die Kriege der Globalisierung, verursacht ist und dass die Schneefreiheit in Garmisch-Partenkirchen jeder sieht, der das Bild anschaut.
In 3 Tagen ist Weihnachten. Deutlich wird beim Blick nach draussen, dass Viele auf den Klimm-Bimm verzichten. Je primitiver ein Massenmensch ist, umso mehr Lichtverschmutzung betreibt er.
Immer häufiger mischen sich "Popen" in die Völkerwanderung ein, die von der Globalisierung und ihren Kriegern in Gang gesetzt ist.
Der DEUTSCHE BEOBACHTER hat viel zu den Göttern geschrieben. Der Christengott lässt alles zu, das die 10 Gebote verletzt, so dass es zum Antichristen gekommen ist, aber die Götter haben zu den Inkas gesagt, dass sie nicht auf den Vulkan gehen sollen und die halten sich fern.
Das Internet wird von Tag zu Tag reichhaltiger. Die Kunst diesen Reichtum zu nutzen besteht im Finden. DER DEUTSCHE BEOBACHTER bringt Gefundenes zusammen, weil er längst das Gefunden kennt.
Das Internet wird von Tag zu Tag reichhaltiger. Die Kunst diesen Reichtum zu nutzen besteht im Finden. DER DEUTSCHE BEOBACHTER bringt Gefundenes zusammen, weil er längst das Gefunden kennt.
Wer
in einen kalifornischen Likör-Laden geht und sich ein teures
Paulaner aus der Vitrine nimmt und den Ladenchef nach einem
Flaschenöffner fragt, bekommt keinen.
Wer
aber in Altdeutschland singt:
Wenn
sich der Abend mild zur Erde senket,
dann
lenk ich meinen Schritt hin zu der Schänke,
Freund,
wie ist`dort schön!
Das
ist es! Runter von der Kultur rauf auf die Globalisierung!
Das kostet Vielen Kopf und Kragen
Das kostet Vielen Kopf und Kragen
Samstag, 20. Dezember 2014, 05:00 Uhr-Spiegel Online
Fremdenfeindliche Tiraden
Kaufhaus-Investor schockiert mit rassistischen Äußerungen
"Mir sind so viele
ausländische Flüchtlinge nicht willkommen": In Görlitz lösen Äußerungen
des Kaufhaus-Investors Winfried Stöcker Entsetzen aus. Der Unternehmer
hat in einem Interview von "reisefreudigen Afrikanern" gesprochen. mehr...
Quelle: http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/fluechtlingskrise-ist-deutschland-opfer-einer-massen-migrationswaffe-.html
18.12.2014
Flüchtlingskrise: Ist Deutschland Opfer einer »Massen-Migrationswaffe«?
Gerhard Wisnewski
Unsere Politiker jammern und schütteln ratlos mit dem Kopf: »Wir wissen auch nicht, was all diese Menschen bei uns wollen – sicher ist nur, dass wir ganz lieb zu ihnen sein müssen.« Nun – wer die Wahrheit sucht, sollte nicht ausgerechnet Politiker fragen. In Wirklichkeit ist die Migrationswelle in Deutschland und Europa wahrscheinlich kein Zufall, sondern ein gezielter Angriff. Das Ziel sind die alten Kulturen Europas, die Waffe sind (unschuldige) Menschen...Nun wollen wir doch mal nicht übertreiben: »Migrationswaffe«? Was soll das denn nun wieder sein? Nun, das ist keine Erfindung von mir, sondern ein bestehender Terminus in der strategischen und militärischen Forschung. Bekanntlich forscht das Militär nicht nur an konventionellen Waffen, sondern auch an chemischen, atomaren, biologischen, wirtschaftlichen, finanziellen, meteorologischen, tektonischen und psychologischen Waffen – um nur einige Beispiele zu nennen.
Kurz: Im Kopf und in den Händen von Militärs kann einfach alles zur Waffe werden, was man sich vorstellen kann – sogar Menschen. Schließlich kann man leicht nachvollziehen, wie gefährlich große Flüchtlingsströme für ein Land werden können. Sie können zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Spannungen und Problemen führen, eine Gesellschaft zersetzen und sogar die einheimische Bevölkerung verdrängen – was einer Vertreibung gleichkäme.
Die Migrations-Bombe
Aus der Sicht von feindlichen Militärs und Regierungen ist das natürlich prima. Je nachdem, wie viele Flüchtlinge und Migranten eingesetzt werden, kann daraus eine regelrechte »Migrationsbombe« werden, die zwar nicht knallt, aber sehr zerstörerisch ist. Und das habe ich mir nicht etwa aus den Fingern gesogen.
So veröffentlichte die amerikanische Politikwissenschaftlerin Kelly M. Greenhill 2010 ein Buch mit dem Titel: »Massenmigrationswaffen – Vertreibung, Erpressung und Außenpolitik«, in dem sie von »strategisch konstruierter Migration« spricht. Im selben Jahr erschien ein Auszug daraus in der Fachzeitschrift Strategic Insights als Artikel, dessen Lektüre hiermit ausdrücklich empfohlen wird (genaue Quelle siehe unten).
Das Kapitel liest sich wie ein exakter Steckbrief dessen, was zurzeit in Deutschland und anderen europäischen Ländern passiert. (Unnötig zu erwähnen, dass Greenhill neutral und sachlich argumentiert und keinerlei Vorwürfe gegen irgendwelche Flüchtlinge oder Migrantengruppen erhebt. Verantwortlich ist in jedem Fall der Verursacher der Migrantenkrise.)
Greenhill definiert Migrationswaffen als »grenzüberschreitende Bevölkerungsbewegungen, die absichtlich erzeugt oder manipuliert wurden, um von einem Zielstaat oder Zielstaaten politische, militärische und/oder wirtschaftliche Zugeständnisse zu erzwingen«. Neben Erpressung und Zwang kann natürlich auch die bloße Zerstörungswut ein weiteres Motiv sein, darf man hinzufügen – also den Zielstaat oder die Zielstaaten zu vernichten.
Exakt das könnten wir in Deutschland und Europa vor uns haben. Es sei wahrscheinlich, so Greenhill, dass die strategisch inszenierte Migration nicht erkannt und wenn, dann ihre Bedeutung unterschätzt werde. Tatsächlich sähen manche Beobachter den Wald vor lauter Bäumen nicht und würden das Phänomen nicht erkennen, auch wenn sie es direkt vor sich hätten.
Wenn Menschen zu Waffen werden
Oft seien Flüchtlingsströme ein Mittel schlichter Erpressung. Als Beispiel führt sie etwa die Ausweisung von 50 000 britischen Asiaten 1972 aus Uganda an, um die Fortsetzung der britischen Militärhilfe für das Land zu erzwingen. Denn bei den »Asiaten« handelte es sich in Wirklichkeit zum größten Teil um britische Staatsbürger: »Kurz gesagt drohte [der ugandische Staatschef] Idi Amin damit, innerhalb einer Bedenkzeit von drei Monaten 50 000 Flüchtlinge nach Großbritannien zu schicken. Und Amin war kein Einzelfall.«
Wie wäre es zum Beispiel mit dem historischen Treffen zwischen US-Präsident Jimmy Carter und dem chinesischen Vize-Staatschef Deng Xiaoping 1979: Als Carter auf einer besseren Beachtung der Menschenrechte und einer freien Ausreise für alle chinesischen Staatsbürger bestand, habe Deng Xiaoping lächelnd geantwortet: »Gut – also wie viele Chinesen wollen Sie genau haben, Herr Präsident? Eine Million? Zehn Millionen? 30 Millionen?« Womit das Thema Menschenrechte zwischen Carter und Deng vom Tisch gewesen sei.
Heutzutage hat China etwa 1,4 Milliarden Einwohner und dürfte damit – theoretisch – über die mächtigste Migrationswaffe aller Zeiten verfügen. Zehn, 30 oder auch 50 Millionen Flüchtlinge auf irgendeinen Nachbarn loszulassen, wäre wahrlich ein furchterregendes Szenario.
Hohe Dunkelziffer
Alles in allem listet Greenhill in ihrem Artikel mindestens 64 Einsätze der »Migrationswaffe« seit 1953 mit über 40 verschiedenen Flüchtlingsgruppen auf. Angefangen bei Albanien über Bangladesch, Israel, die USA und Deutschland (West und Ost) bis hin zu Zaire hätten zahlreiche Länder diese Waffe oder dieses Druckmittel eingesetzt. Die Dunkelziffer sei allerdings wesentlich höher, weil Drohungen und Erpressungen meist in diskreten Gesprächen zwischen Diplomaten ausgesprochen würden.
Die Erfolgsquote solcher Erpressungen oder Operationen schätzt die Wissenschaftlerin auf 57 bis 73 Prozent. Viele Länder hätten einfach keine Wahl, als den Forderungen eines Erpressers oder »Flüchtlings-Emittenten« nachzukommen. Folgt man Greenhill, haben die meisten Politiker und Militärs aber auch keine Ahnung von dieser Waffe, und wenn, dann halten sie ihren Einsatz für relativ selten – ein Standpunkt, der nach Greenhills Meinung überdacht werden sollte: »Unser Wissen über den Werkzeugkasten von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren sollte einer Neubetrachtung unterzogen werden«, meint sie. »Die Unfähigkeit, die relative Verbreitung einer häufig benutzten politischen Waffe einzuschätzen, kann Politiker und Wissenschaftler daran hindern, potenzielle Bedrohungen zu verstehen, zu bekämpfen, darauf zu reagieren und die Opfer zu schützen.«
Im Wesentlichen sieht Greenhill drei Sorten von Angreifern:
-
So genannte »Erzeuger«, die eine Flüchtlingskrise direkt generieren
können, wobei der »Erzeuger« nicht unbedingt mit dem »Emissionsstaat«
identisch sein muss;
-
»Agents provocateurs«, die Flüchtlingskrisen indirekt auslösen, beispielsweise durch Intrigen;
-
Opportunisten, die von Flüchtlingskrisen profitieren.
Erosion der Machtbasis
Interessant sind auch die Mechanismen und Folgen eines solchen Angriffs für den Zielstaat und/oder die Zielregierung:
-
»Erosion der Machtbasis: Gefährdung der Beziehung zwischen dem jeweiligen Regime und seinen wichtigsten Unterstützern.
-
Aufruhr: Erzeugung von allgemeiner Unzufriedenheit mit einer Regierung.
-
›Enthauptung‹: persönliche Gefährdung führender Figuren des Regimes.
-
Schwächung eines Landes als ganzes.
-
Verhindern von militärischen Erfolgen des Zielstaates – oder von politischen Erfolgen durch militärische Aggression.«
In den Entwicklungsländern konzentrierten sich Erpressungsversuche laut Greenhill meist auf die Methode der »Überschwemmung« mit Flüchtlingen und auf die Drohung, den Zielstaat ernsthaft zu belasten oder zu überfordern und auf diese Weise zu schwächen, wenn er den gestellten Forderungen nicht nachkommt. »Überschwemmung« könne aber auch in Industriestaaten »eine erfolgreiche Methode sein«: »Das ist insbesondere dann der Fall, wenn die beginnende Krise umfangreich ist und plötzlich auftritt, weil selbst hochindustrialisierte Staaten Zeit brauchen, um mit Katastrophen fertig zu werden, seien sie nun natürlichen Ursprungs oder fabriziert.«
Wie Political Correctness die Abwehrkräfte schwächt
Wenn man Greenhill richtig interpretiert, wird es besonders schwierig, wenn Politikern und Bevölkerung durch politisch korrekte Propaganda und Agitation die Hände gebunden sind. Eine politisch korrekte Propaganda wie in Europa, wonach alle Flüchtlinge nicht nur hilfsbedürftig, sondern sogar »willkommen« seien, wirkt als begleitende Waffe und macht den Zielstaat wehrlos.
In ihrem Text bezieht sich Greenhill ausdrücklich auf Deutschland: »Deutschland zum Beispiel ist offiziell kein Einwanderungsland. Nichtsdestotrotz wurden immigrationskritische Argumente lange Zeit ›durch umfassende Rechte und Schutzmaßnahmen für Ausländer konterkariert..., [was] die Macht des souveränen Staates mit einem ganzen Katalog von universellen Menschenrechten eingedämmt hat‹«, zitiert Greenhill ihren Forscherkollegen Christian Joppke (genaue Quelle siehe unten).
Mit anderen Worten wird es schwierig, wenn »Maulwürfe« und Gesetze den Angriff von außen erleichtern und die »Abwehrkräfte« des Zielstaates schwächen, die zum Beispiel darin bestehen, echte Flüchtlinge von instrumentalisierten Flüchtlingen zu unterscheiden.
Von realen und angedrohten Migrationskrisen
»Reale und angedrohte Migrationskrisen« neigten dazu, die Gesellschaft mindestens in zwei hoch mobilisierte Gruppen aufzuspalten: »das Pro-Flüchtlings/Migranten-Lager und das Anti-Flüchtlings- und Migranten-Lager.« Während das Pro-Lager zu weitgehenden Zugeständnissen, bis hin zur Gewährung von Asyl oder Staatsbürgerschaft, bereit sei, lehne das Anti-Lager finanzielle Zugeständnisse und Aufenthaltsgenehmigungen eher ab, bis hin zur erzwungenen Abschiebung. Diese Polarisierung stürze die politische Führung in ein Dilemma und schaffe starke Anreize, sich den Forderungen des Angreifers zu unterwerfen, insbesondere dann, wenn die Flüchtlingskrise damit beendet werden kann.
Zwar seien die »Pro-Flüchtlings-Lager« in der Regel kleiner als die »Anti-Lager«, verfügten in der Regel aber über »sehr lautstarke, öffentlichkeitswirksame und rhetorisch geschickte Akteure wie Rechtsanwälte und Aktivisten«. Damit könne das Pro-Lager seine geringere Zahl »mit einer höheren politischen Effektivität aufwiegen«. Darüber hinaus könne sich die »Zielregierung« auch deshalb schlecht wehren, weil das Pro-Lager über zahlreiche Verbindungen zu einheimischen und internationalen Nichtregierungsorganisationen (NGOs) verfüge, deren Daseinsgrund im Schutz und in der Ausweitung der Menschenrechte bestehe. Diese Netzwerke seien insbesondere nach der Gründung von Amnesty International 1961 aufgeblüht.
Was ganz so klingt, als seien diese Menschenrechtsorganisationen die natürlichen Verbündeten jedes »ethnischen Angreifers« – ob sie das nun wollen oder nicht.
Bleiben noch ein paar existenzielle Fragen, die Politiker und Medien natürlich nicht stellen. Ohne die Beantwortung dieser existenziellen Fragen werden ein Land und seine Bevölkerung möglicherweise wehrlos einem feindlichen Angriff ausgeliefert:
-
Handelt es sich bei der gegenwärtigen Flüchtlingskrise in Europa um Zufall oder Absicht?
-
Wenn es sich um Absicht handelt: Wer initiiert die Flüchtlingsströme, und was will derjenige damit erreichen?
-
Geht es um Erpressung oder bloße Vernichtung?
»Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.«
Quellen:
Zum Thema:http://www.heise.de/tp/artikel/43/43600/1.html
Die libysche Katastrophe
Malte Daniljuk
21.12.2014
Wer etwas über den Irrationalismus europäischer Außenpolitik lernen will, muss sich mit Libyen beschäftigen. Ein Rückblick auf Libyen im letzten Jahr der Gaddafi-Herrschaft
Im März 2011 startete der Westen eine internationale Intervention in Libyen. Innerhalb eines halben Jahres wurde der autoritär verfasste Sozialstaat in Nordafrika zerstört. Seitdem befindet sich das Land in einer zivilisatorischen Abwärtsspirale. Wie auch im Sudan, bekriegen sich inzwischen die ehemaligen Alliierten aus der Allianz, die der Westen gegen den unliebsamen Herrscher bewaffnete.
Nach drei Jahren Bürgerkrieg lässt sich im libyschen
Bürgerkrieg nur ein Gewinner ausmachen. Die verschiedensten
islamistischen Bewegungen, darunter auch ihre jüngste Metamorphose, der
"Islamische Staat", kontrollieren inzwischen große Teile des Landes. Die
Schwierigkeit, mit dieser Entwicklung rational umzugehen, illustrieren
Meldungen der Tagesschau.
Am 22. November 2014 veröffentlichte die Redaktion zwei Beiträge über Libyen. Volker Schwenck fragte aus dem ARD-Studio in Kairo: "Erstarken die alten Gaddafi-Anhänger?" Am selben Tag berichtete
Peter Steffe, ebenfalls ARD-Studio Kairo: "Terrormiliz Islamischer
Staat macht sich in Libyen breit." Gemeinsam werfen beide Beiträge ein
bezeichnendes Licht auf die Verbündeten des Westens: Ehemalige
Funktionäre der Gaddafi-Regierung und islamistische Extremisten.
Der Leidtragende der Entwicklung ist die libysche
Bevölkerung. Aus dem Osten des Landes mussten nach Angaben der UNO in
den vergangenen sechs Monaten etwa eine halbe Million Menschen flüchten.
Seit dem Sommer bekämpfen sich die Fraktionen aus dem ehemaligen
Nationalen Übergangsrat, zwei verschiedene Regierungen beanspruchen die
Macht für sich. Die staatlichen Angestellten erhalten schon seit Monaten
keine Löhne mehr.
Was noch funktioniert, wird von den Mitarbeitern in
freiwilliger Arbeit aufrechterhalten. Große Teile der Infrastrukturen
sind zerstört. Das Gesundheitswesen ist kollabiert. Unterricht finden
seit Monaten nicht mehr statt. Die Versorgung mit Wasser und Strom
bricht immer wieder zusammen, genau wie die Telekommunikation.
Graffiti von Muammar Gaddafi in Knoxville, Tennessee. Bild: Joel Kramer/CC BY 2.0 |
Das Leben in Libyen spielt sich unter der
Willkürherrschaft verschiedener Milizen ab. Morde, Entführungen und
Überfälle sind an der Tagesordnung. Alleine in Benghasi wurden in diesem
Jahr mehr als 600 Menschen ermordet, berichtet Astrid Frefel in der Neuen Züricher Zeitung:
Betroffen sind auch prominente Menschenrechtsaktivisten, die die Revolution angeführt hatten.
Ob sich die Vorgänge in Libyen als Revolution bezeichnen
lassen, und ob ausgerechnet Menschenrechtsaktivisten in den Ereignissen
eine führende Rolle spielten, bleibt allerdings zu fragen.
Sicher ist, dass mit dem Aufstieg der islamistischen
Milizen, die von Saudi-Arabien und den Golfstaaten unterstützt werden,
der tolerante sufistische Islam der Senussi-Bruderschaft zurückgedrängt
wird. "Nur noch zwei Moscheen werden von moderaten Gemeinden geführt,
meist haben konservative Wahhabiten das Kommando übernommen", schreibt etwa Mirko Keilberth aus Tripolis.
Die religiösen Milizen sperrten in den letzten drei
Jahren viele Sufi-Imame ein. Überall im Land flogen Sufi-Schreine in die
Luft. Der Fingerabdruck der saudischen Außenpolitik - salafistische
Missionierung plus Söldner unter religiöser Flagge - ist in Nordafrika
genau so wenig zu übersehen wie in Syrien.
Westliches Erschrecken
Das blutige Chaos, das sich um Europa herum ausgebreitet
hat, verursacht nicht mehr nur allgemeine Verunsicherung. Zunehmend
geraten disponierte politische Analysten in die unangenehme Lage, eigene
Positionen öffentlich revidieren zu müssen. Der ehemalige
stellvertretende Vorsitzende des National Intelligence Council der CIA,
Graham Fuller, sieht in der Ausbreitung der Organisation "Islamischer Staat" das größte Chaos, das er jemals erlebt hat.
Er räumt ein, dass Saudi-Arabien und die USA die
islamistischen Söldner "direkt oder indirekt" unterstützen. Mit Blick
auf Syrien kommt er zu der Einschätzung: "Es ist höchste Zeit: Die USA
müssen in den sauren Apfel beißen, das eigene Scheitern einräumen und
Assad erlauben - oder ihm dabei helfen -, den Bürgerkrieg in Syrien
rasch zu beenden und die Dschihadisten zu vertreiben."
Schon Ende September verfasste Christiane Hoffmann, stellvertretende Leiterin des Berliner Spiegel-Büros, einen kurzen Kommentar:
Diktatur kann erträglicher sein als Anarchie. |
Darin argumentiert auch sie aus westlicher
Zweckrationalität und geht auf gescheiterte politische Zielsetzungen
ein. Nach dem schnellen Sturz von Diktatoren könne Demokratie allein
nicht unbedingt eine Ordnung herstellen.
Und wenn das nächste Mal eine Intervention ansteht, sollte vorher gefragt werden, was auf den Diktator folgt. |
An der mit dem Kommentar verbundenen Leserbefragung
nahmen innerhalb eines Monats über 30.000 Menschen teil. Nur 13 Prozent
unterstützten ungeteilt den von Europa beförderten Tyrannensturz. Die
deutliche Mehrheit plädierte, weitestgehend im Einklang mit dem
Völkerrecht, gegen die gewaltsame Einmischung in die inneren
Angelegenheiten. Fast ein Drittel sah hinter der neuen Konjunktur des
Interventionismus gar "naives Wunschdenken".
Öffentliche Dienstleistungen für alle
Dass die Möglichkeit zur demokratischen Mitbestimmung
nur ein positiver gesellschaftlicher Wert unter vielen ist, mag Menschen
überraschen, deren Elektrizität schon immer aus der Steckdose und deren
Wasser schon immer aus dem Wasserhahn kam. Auch das Privileg, dass sich
alltägliche Handlungen wie Arzt- oder Schulbesuche nicht unmittelbar
mit dem Thema Geld verbinden, wissen Kommentatoren, die es selbst nie
anders erlebt haben, als solches häufig nicht zu würdigen. Insofern kann
ein kleiner Rückblick auf Libyen im letzten Jahr der Gaddafi-Herrschaft
vielleicht interessanten Anschauungsstoff bieten.
Das kleine nordafrikanische Land beherbergt die größten
Öl- und Gasvorräte der Region. Allerdings leben in Libyen höchstens
sechs Millionen Menschen. Im Jahr 2010 erreichte es als einziges
afrikanisches Land den Status "hohe Entwicklung" im Human Developement Index.
Um zwei Positionen schlechter wurde damals Saudi-Arabien bewertet, was
hauptsächlich daran lag, dass die Golf-Monarchen den gesellschaftlichen
Reichtum ihres Landes nicht öffentlich verteilen. Einen kleinen Eindruck
vom libyschen Alltag mag der Umstand bieten, dass auf 100 Einwohner im
letzten Jahr der Gaddafi-Herrschaft etwa 180 Mobilfunkverträge kamen.
Natürlich können auch Menschen mit zwei Handys in der
Tasche frühzeitig ums Leben kommen, wenn sie in einer Gesellschaft
leben, in der die elementarsten öffentlichen Funktionen nicht
gewährleistet sind. Dieser Fall lag in Libyen jedoch ausdrücklich nicht
vor. Kriminalität existierte praktisch gar nicht, was als positiver
Nebeneffekt eines manischen Kontrollstaates eingeordnet werden kann.
Aber dass die durchschnittliche Lebenserwartung 74 Jahren betrug, hatte
eher damit zu tun, dass sich Libyen seit 1977 als sozialistisches Land
definierte. Den größten Teil der Einnahmen aus den Energieexporten
investierte die libysche Regierung in Dienstleistungen, die allen
Bürgerinnen und Bürgern zugute kommen sollten.
Dass dies, im Unterschied zu vielen anderen
erdölexportierenden Ländern, weitestgehend geschah, lässt sich etwa
daran erkennen, dass der Alphabetisierungsgrad bei 90 Prozent liegt.
Libyen verfügte über ein kostenloses Schulsystem, in dem 93 Prozent der
Kinder und Jugendlichen immerhin die Sekundarstufe besuchten. Mehr als
die Hälfte der libyschen Jugendlichen durchlief sogar einen dritten
Ausbildungsgang, in der Regel an einer Hochschule, wobei Frauen deutlich
häufiger einen entsprechenden Abschluss erreichten als Männer.
Dieses für eine konservative muslimische Gesellschaft
bemerkenswert hohe Bildungsniveau von Frauen trug auch zu einer
selbständigen Familienplanung bei. Im Jahr 2010 hatte eine Frau in
Libyen durchschnittlich 2,4 Kinder. Der Anteil von Frauen an der im
formalen Sektor erwerbstätigen Bevölkerung lag bei fast 30 Prozent - ein
Wert, der für Afrikanerinnen oder Frauen in anderen muslimischen
Gesellschaften völlig außerhalb des Vorstellbaren liegt.
Das gilt sicher auch für ein öffentliches und natürlich
kostenloses Gesundheitssystem. Als eines der wenigen Länder hatte Libyen
die WHO-Deklaration von Alma Ata
aus dem Jahr 1978 umgesetzt. Für die Primärversorgung existierten 1500
kleine Kliniken, die sich um Vorsorge aller Art und Impfungen kümmerten.
Hinzu kamen etwa 100 Krankenhäuser. Obwohl Verwaltung
und technische Ausstattung aus nordeuropäischer Perspektive vielerorts
zu wünschen übrig ließen, konnte das Land bei allen wesentlichen
Indikatoren, etwa Kindersterblichkeit oder ansteckende Erkrankungen,
bessere Werte vorweisen als manches Land in der Europäischen Union.
Die WHO benannte
den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen mit der einfach zu merkenden
Zahl 100 Prozent. Im Jahr 1969, als die aufständischen Offiziere um
Oberst Gaddafi den König stürzten, gab es im gesamten Land sieben Ärzte.
Die libysche Katastrophe
zur
person des verfassers:
Heute
beschloss ich arm zu sein
Die erste Freiheit der Presse besteht darin, kein Gewerbe zu sein
In einer Zeit des Universalbetruges ist die Wahrheit zu sagen eine revolutionäre Tat (George Orwell)
wenn der verfasser zu seiner person schreibt :„ der verfasser begleitet den seltsamen niedergang des sozialen, wirtschaftlichen, politischen und moralischen in der bundesrepublik deutschland dokumentarisch."dann meint er diejenigen , die beim geschichtsunterricht hocken geblieben sind. im gegensatz zur gängigen praxis, ist der verfasser weder nach aussen noch nach innen transparent, das bedeutet, dass auf ihn aussenstehende nicht einwirken können. durch diese bewusst geschaffene isolation der kreativquellen erreicht er , dass die typischen zwischenmenschlichen plagegeister, wie z. b. eifersucht, missgunst, neid, drohung etc. von vorneherein ausgeschlossen werden und somit einer hocheffektiven arbeitsweise nicht mehr im weg stehen. der verfasser ist 1932 geboren worden und hat mut zu denken.das bedeutet gleichzeitig : vermeidung von konjunktiv, tunlichst von fremdwörtern und steigerungswörtern, aber das schreiben von ja-oder -nein, er vermeidet das Vorbeiantworten auf ein fache Fragen:
Psychologie
05.04.2008.....................
Das
Kernsymptom des Ganser-Syndroms besteht im „Vorbeiantworten“ auf
einfache Fragen.
Unter Berücksichtigung sowohl der psychiatrischen als auch der
neuropsychologischen Aspekte wird diskutiert, in welchem Zusammenhang
das psychopathologische Symptom des „Vorbeiantwortens“ mit
spezifischen frontal-exekutiven Hirnfunktionsstörungen stehen
könnte..................
seit
der bedingungslosen kapitulation im mai 1945 , haben diejenigen das
sagen , die dem verfasser , der damals 13 jahre alt war , die
schuldzuweisung geben ( TÄTERVOLK
)
(Anmerkung
:Das
Unwort des Jahres 2003 >Tätervolk-im Net unter:
http://www.armee-im-kreuzfeuer.de/Archiv/Beitrage_aus_der_Rubrik_-_Aktu/Das_Unwort_des_Jahres_2003.pdf
-:
zwischenzeitlich vom Net genommen )
,
dass er sich nicht gegen das 3.reich gewehrt hat.
der
verfasser hat deutschland , auf dem buckel tragend ,wieder
mitaufgebaut und wehrt sich gegen den wiederabbau des wiederaufbaues.
der verfasser bedient sich deshalb einer aussage vom montag, 23.
februar 2004 - 15:03 in den oberösterreichischen nachrichten:mark
weitzman, direktor der arbeitsgruppe gegen hass des
simon-wiesenthal-zentrums, meint: " die sorge ist, dass er
(gibson) die schlimmstmögliche interpretation der passionsgeschichte
gewählt hat, zu der es gehört, die juden des gottesmordes zu
beschuldigen und diese anschuldigung auf alle juden zu übertragen,
einschliesslich heute lebender."der verfasser analogisiert dazu:
" die sorge ist, dass die schuldzuweiser die schlimmstmögliche
interpretation des dritten reiches gewählt haben, zu der es gehört,
die deutschen des angriffskrieges und der kriegsverbrechen zu
beschuldigen und diese anschuldigung auf alle deutschen zu
übertragen, einschliesslich heute lebender."der verfasser hat 2
gesellschaften erlebt. zuerst die nationalsozialistische und dann die
demokratische. er vergleicht beide gesellschaften. er steht dann auf,
wenn es unrühmliche
berührungspunkte
gibt, weil man ihm
vorgeworfen hat nichts gegen hitler unternommen zu haben. dieser
vorwurf ist zu unrecht ergangen , weil der verfasser keine
vergleichsmöglichkeit hatte. nunmehr hat er die
vergleichsmöglichkeit und stellt fest, dass neuerdings teile der
deutschen den angriffskriegen anhängen. in den sehmedien werden
dokumentationen über bombenterror und frontkrieg deshalb in die
nachtstunden verlegt. die demokratie kennt er nun selbst und die
weimarer republik kann er aus der literatur studieren. und da mitsamt
dem 3.reich 59 jahre vergangen sind, hat der verfasser wachen sinnes
zeitzeugen aus der weimarer republik befragt. in der oberpfalz sagten
zeitzeugen aus , dass sie ohne das dritte reich ihre höfe verloren
hätten. heute spricht man moderat vom höfesterben. in der industrie
spricht man von feindlichen übernahmen. der verfasser begleitet den
seltsamen niedergang des sozialen, wirtschaftlichen, politischen und
moralischen in der bundesrepublik deutschland dokumentarisch.der
verfasser wird nicht noch einmal , diesmal in der bundesrepublik
deutschland , gegen sich die keule einer schuldzuweisung erheben
lassen. und sei sie auch noch so klein.
Der
verfasser bedient sich einer einfachen sprache, so wie er es in
seiner Jugend gelehrt wurde.
alles
dies schwerste nimmt der tragsame geist auf sich: dem kameele gleich,
das beladen in die wüste eilt, also eilt er in seine wüste.aber in
der einsamsten wüste geschieht die zweite verwandlung: zum löwen
wird hier der geist, freiheit will er sich erbeuten und herr sein in
seiner eignen wüste.seinen letzten herrn sucht er sich hier: feind
will er ihm werden und seinem letzten gotte, um sieg will er mit dem
grossen drachen ringen.welches ist der grosse drache, den der geist
nicht mehr herr und gott heissen mag? ``du-sollst'' heisst der grosse
drache. aber der geist des löwen sagt ``ich will''. aus:die reden
zarathustra's von den drei verwandlungen1883-1891 also sprach
zarathustra. friedrich- wilhelm nietzsche
„zu
den menschen zu gehören, die ihre besten kräfte der betrachtung und
der forschung objektiver, nicht zeitgebundener dinge widmen dürfen
und können, bedeutet eine besondere gnade." aus: 1928 besprach
albert einstein eine schallplatte mit dem titel 'mein
glaubensbekenntnis' für die deutsche liga für menschenrechte.
hinweis
auf verlinkte und abgeschriebene seiten: mit urteil vom 12. mai 1998
(312 o 85/98) hat das landgericht hamburg entschieden, dass man durch
das setzen eines links die inhalte der verlinkten seite mit zu
verantworten hat. dies kann nur dadurch verhindert werden, dass man
sich ausdrücklich von diesen inhalten distanziert. für alle links
und abschriften , die von dieser mailseite zu internetseiten führen,
gilt: der verfasser hat keinerlei einfluss auf die gestaltung und die
inhalte verlinkter seiten. der verfasser distanziert sich hiermit
ausdrücklich von allen inhalten verlinkter seiten und macht sich
diese keinesfalls zu eigen.
DEUTSCH SEIN IN DIESEN
TAGEN IST ELITÄR ABER NICHT POPULÄR
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